Der situationsorientierte Ansatz wurde von 1984 – 1989 von Dr. phil. Armin Krenz erarbeitet und basiert auf der Grundlage des „Situationsansatzes“. Er gilt als meist beachteter pädagogischer Ansatz in Deutschland.

Er berücksichtigt die sozialen und psychologisch bedeutsamen Lebensumstände der Kinder und ihrer Eltern und geht davon aus, dass die Ausdrucksformen der Kinder, wie Spielverhalten, Verhalten, Malen, Sprechen, Bewegungen und Träume, aus zurückliegenden Erfahrungen und Ereignissen resultieren.

Kinder entwickeln emotionale Kompetenzen indem sie Erfahrenes und Erlebtes verarbeiten und verstehen.

Im Kindergarten stehen die Themen der Kinder im Vordergrund. Das was die Kinder am Meisten interessiert, wird in Projekten thematisiert. Durch das Einbringen  der Erfahrungen der Kinder sollen künstliche, idealtypische Situationen vermieden werden.

Ausgangspunkte sind die Biografien und Lebensbedingungen der Kinder, nicht die Sichtweisen der Erwachsenen.

Es werden erlebte Gegenwartssituationen behandelt, um die Kinder auf die Zukunft vorzubereiten und sie seelisch zu entlasten, damit sie sich in der heutigen reizüberfluteten Welt positiv entwickeln können.